Meldungen und Veranstaltungen 2015

Hier finden Sie Hinweise über Veranstaltungen, die den Michaelsberg und seine Geschichte zum Thema haben.


Buchvorstellung: „Denkanstöße“ von Altabt Dr. Placidus Mittler, OSB

09.12.2015 ❘ Es ist vermutlich seine letzte Publikation: „Denkanstöße aus der Bibel für jeden Tag und besondere Anlässe“ von Altabt Placidus Mittler, dessen gesundheitlicher Zustand eine Arbeit an weiteren Schriften leider nicht mehr zulässt.

Heute wurde sein Buch von Pfarrer Winfried Rameil, Verleger Klaus Walterscheid und Dr. Andrea Korte-Böger als Vorsitzenden des Vereins der Freunde und Förderer in der Katholischen Bücherei im Sankt Servatiushaus vorgestellt.

Der Verein der Freunde und Förderer hat die Realisierung des Buches durch eine Spende ermöglicht.

Presseinformation des Verlags Rheinlandia zum Buch:

„Wer sich im Blick auf die derzeitige Gesellschaft mit der Frage beschäftigt, wie soll der Glaube an Jesus Christus heute vermittelt werden, kommt sich oft verlassen vor“, meint Altabt Dr. Placidus Mittler in seiner wohl letzten Veröffentlichung „Denkanstöße“. Ihn treibt es um, dass nur noch wenige Menschen einen Weg zu einem echt christlichen Leben finden. Selbst Konzil und Liturgiereform reichen nicht aus, um das Bild Christi so aufleuchten zu lassen, dass der Glaube zur Herzenssache wird.

In diesem sinne hat er sich in der Vergangenheit bemüht, die Heiligen Schriften so zu erklären, dass auch der heutige Mensch damit etwas für sein Leben im Sinn der Offenbarung Gottes anfangen kann. Mittler ist der Überzeugung, dass Jesus heute viele Erzählungen, Lebenshilfen und Deutungen von Erde und Himmel in einem anderen, uns passenden Gewand und einer modernen Sprache vortragen würde. Wie viele Gleichnisse, Parabeln und Bildreden treffen den modernen Menschen nicht mehr. Weil sie im Lenen der in industriellen Gesellschaft nicht vorkommen.

In den letzten Jahren beschäftige sich der Altabt mit dieser pastoralen Sorge für die heutigen Menschen, in dem er besonders liebgewonnene Texte des neuen Testaments auswählte, um sie dann für unser Leben zu deuten. Leider wurde diese Arbeit durch die Aufhebung der Abtei auf dem Michaelsberg in Siegburg unterbrochen. Er nahm aber nach der Übersiedlung ins „Haus zur Mühlen“ die Arbeit wieder auf. Ende Oktober diesen Jahres waren die letzten Korrekturen eingearbeitet.

Placidus Mittler, Denkanstöße aus der Bibel für jeden Tag und besondere Anlässe. Christliche Lebenshilfe. Rheinlandia-Verlag, Siegburg, 276 Seiten, kartoniert, ISBN: 978-3-945953-01-3 – 14,80 Euro

 


Jahreshauptversammlung –
Teilnahme von Vertretern des KSI und des Erzbistums

Aufnahme des Innenraums der Abteikirche Sankt Michael Siegburg aus dem Jahr 1996.
Aufnahme aus dem Jahr 1996.

18.11.2015 ❘ Aufgrund der Empörung über die Zerstörung des Chorgestühls in unserer ehem. Abteikirche St. Michael, aber auch das Unverständnis über das Vorgehen an sich, haben wir, Ihr Vorstand, beschlossen, zu unserer Jahreshauptversammlung Vertreter des Erzbistums einzuladen, mit der Bitte, uns in einer offen geführten Diskussionsrunde Rede und Antwort zu stehen, wie es mit der Kirche St. Michael in der Gestaltung weitergehen wird.

Dieser Vorschlag ist gerne aufgegriffen worden; denn: „Uns ist es wichtig, die Mitglieder des Fördervereins in den Umbauprozess der Kirche einzubeziehen und nutzen gerne die Gelegenheit, an diesem Abend offene Fragen zu beantworten. Wenn es uns gelingt, ‚an einem Strick zu ziehen‘, wird sich dies für die Neugestaltung positiv auswirken.“ (Zitat aus dem Antwortschreiben vom 13.11.2015)

Als Gäste werden wir begrüßen Herrn Prof. Dr. Ralph Bergold, Direktor des Katholisch-Sozialen Instituts, und Erzdiözesanbaumeister Martin Struck, der den Umbau der Kirche St. Michael begleiten wird.


Placidus Mittler feiert seinen 87. Geburtstag

Altabt Placidus Mittler

11.11.2015 ❘ Unserem Altabt Placidus herzliche Glückwünsche zum Geburtstag. Wir wünschen ihm noch viele Jahre in der Gelassenheit des Alters, getragen von einer guten Gesundheit.

Mittler wurde am 11. November 1928 in Bonn Oberkassel geboren. 1948 trat er in die Abtei ein und empfing nach dem Studium der Philosophie und Theologie am 26. Juli 1954 die Priesterweihe.

1970 wurde er vom Konvent zum Abt gewählt und leitete diesen bis zum Jahr 2000. Seit der Auflösung des Konvents lebt er im Seniorenheim "Haus zur Mühlen".


Rückblick: Tagesfahrt zur Benediktinerabtei Gerleve 31. Oktober 2015

Foto von: www.abtei-gerleve.deEs mutet fast etwas Hellseherisch an, dass die Freunde und Förderer des Michaelsberges am Samstag, 31.10.15, in die Abtei Gerlve reisten, um – so in der Einladung – „Mal wieder echte benediktinsiche Klosterluft zu schnuppern!“ Und hier werden zwei Tage später die letzten benediktinischen Zeugen – das Chorgestühl in der Abteikirche – herausgerissen.

Es war die erste Einladung im Verein dieser Art, denn bis zum Ende der Abtei war seine Aufgabe ganz auf die Pflege des Gebäudes auf dem Michaelsberg beschränkt.

31 Mitglieder trafen sich und erlebten einen herrlichen sonnigen Spätherbsttag in Gerleve und dem naheliegenden Ort Billerbeck. Da es hieß: Klosterluft schnuppern! begann der Tag mit der Teilnahme am Mittagsgebet und endete mit dem Besuch der Vesper. Begrüßt und durch den Tag geführt, wurden sie von P. Dr. Marcel Albert OSB, bekannt als erster Autor der ebenfalls neu vom Verein herausgegebenen Reihe der Siegburger Studien Neue Folge (NF). Ebenso humorvoll wie eloquent führte er durch die Abteikirche St. Joseph und die beiden Kirchen in Billerbeck, referierte über die Beuroner Benedikinerkongregation, zu der die Abtei Gerleve gehört und stand den zig Fragen aus der wissensdurstigen Zuhörerschar zur Verfügung.

Natürlich gab es auch Zeit zur Stärkung in der sehr guten Klostergaststätte. Und da er so viel reden musste, bekam er als Gastgeschenk aus Siegburg einen 3l-Krug Siegburger Abtei-Bier mitgebracht – wohl bekomm's!

 

Tagesprogramm
31. Oktober 2015

Leitung vor Ort: P. Marcel Dr. Albert OSB

9.30 Uhr

11.30 Uhr


12.00-12.15 Uhr

13.30 Uhr

P. Marcel Dr. Albert OSBAbfahrt Konrad-Adenauer-Alle, hinter dem ICE-Bahnhof, Höhe Taxistand

Ankunft Abtei Gerleve, Begrüßung durch P. Marcel: „Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus", Regel des hl. Benedikt 53, 1

Mittagesgebet, anschließend Mittagessen in der Klostergaststätte:
„Die Kost sei einfach und gesund", Regel des hl. Benedikt 50,2

Führung durch die Kirche, „Fragen wir nun mit dem Propheten den Herrn: ‚Herr, wer darf wohnen in deinem Zelt, wer darf weilen auf deinem heiligen Berg?" Regel des hl. Benedikt Prolog Vers 23

14.45 Uhr Fahrt nach Billerbeck, Besichtigung mit Führung des Ludgerus-Doms und der Johanni-Kirche: „Auch die Brüder, die auf Reisen geschickt werden, übergehen die festgesetzten Gebetsstunden nicht", Regel des hl. Benedikt 50, 4
16.15 Uhr Rückfahrt zur Abtei, Zeit zum Kaffeetrinken und zur Erkundung des Klostergeländes, besonders aber auch des Klostershops - auch dort gibt es Abtei-Likör im Angebot! „Ist aber einer so nachlässig und träge, dass er nicht willens oder fähig ist, etwas zu lernen oder zu lesen, trage man ihm eine Tätigkeit auf, damit er nicht müßig ist." Regel des hl. Benedikt 48,23
17.30 Uhr Vesper: „Überall ist Gott gegenwärtig, so glauben wir, und die Augen des Herrn schauen an jedem Ort auf Gute und Böse." Regel des hl. Benedikt 19, 1
18.00 Uhr Rückfahrt: „Allen Gästen begegne man bei der Begrüßung und beim Abschied in tiefer Demut", Regel des hl. Benedikt 53, 6
20.00 Uhr Ankunft in Siegburg

Eine Präsentation der Abtei mit zahlreichen Fotos finden Sie hier.     

Die Internetseite der Abtei finden Sie hier.


Monastische Zeitzeugen verschwinden!

Die Abteikirche – dann ehemalige Abteikirche wird zur Kirche St. Michael. 

02.11.2015 ❘ Nur zufällig schwappte die Nachricht vom Michaelsberg hinunter an den Fuße des Berges: Das Chorgestühl wird herausgerissen! Nach den Plänen des Architekten Paul Krücken, auf den auch der gesamte Kirchenentwurf zurückgeht, wurde das schwere umlaufende Chorgestühl mit zwei Sitzreihen aus Eichenholz, samt Täfelung und Lichtdeckel zur Weihe der Kirche 1953 hergestellt (Weihe der Kirche 8.9.1953).

In den nächsten Jahren wurden die massiven Wandflächen durch Heiligenfiguren gestaltet. Bis zu seinem Tod 1965 schuf der Kölner Bildhauer 31 Heiligenfiguren, allen Siegburgerinnen und Siegburgern ist der Anblick noch – bis gestern – gut bekannt.

Das Chorgestühl wird abgerissen.Altabt Placidus bezeichnete sie bei Führungen immer als „Stifterfiguren“ im umgekehrten Sinn, denn sie wurden von einzelnen, von Ehepaaren, von Firmen und Vereinen aus Siegburg und der Region gestiftet, d.h. der Abtei geschenkt. In der Anzahl der Sitze angelegt auf einen großen Konvent nahmen sich zum Schluss der benediktinischen Zeit die wenigen Mönche verloren darin aus, die Karmeliten aus dem Karmel Michaelsberg nahmen es nicht mehr in Besitz.

Die Überreste vor dem Eingang zur ehemaligen Abteikirche.Jetzt verschwindet es, ob nicht evt. Teile auch in eine Neugestaltung der Kirche hätten einbezogen werden können – schließlich wurde sie als Klosterkirche gebaut und der Gründer des Klosters, Erzbischof Anno II., der Heilige, wollte immer im Kreise seiner Brüder bestattet werden, woran das Chorgestühl natürlich gemahnt hätte – muss dahingestellt bleiben.

Die Figuren wurden abmontiert und geborgen. Sie sollen im KSI gelagert werden, der Rest, so die knappe Auskunft der Bauarbeiter, „… wird verbrannt. Wat wollen Se mit dem ahl Driss?“

Wer sich über die Bau- und Ausstattungsgeschichte der Abteikirche informieren möchte: im August erschien das Siegburger Blatt Nr. 53 mit dem nachdenklich stimmenden Titel „Ein Haus voll Glorie im Wandel - Zerstörung und Wiederaufbau der Abteikirche“



Blick in die Zukunft der Schatzkammer

23.09.2015 ❘ Seit dem Weggang der Benediktiner vom Michaelsberg widmet sich unser Verein der Pflege benediktinschen Gedenkens. Hierzu wird künftig mit einem deutlichen Schwerpunkt die Servatius-ehemalige-Abtei-Schatzkammer gehören! Mit der Eröffnung werden verschiedene Führungs- und Erklärungsmedien vorgestellt und der Pfarrei geschenkt werden, aber davon mehr, wenn die Schatzkammer zur Eröffnung ansteht.

Fünf Schreine sollen auf dem südlichen Seitenschiff ausgestellt werden. Ihre Positionierung wurde im Kleinen in einem Modell der Kirche geplant und später mit Holzgerüsten im Maßstb 1:1 auf der Empore getestet.


Wiedereröffnung Sankt Servatius

13.09.2015 ❘ "Ein Haus voll Glorie schauet." Zur Eröffnung des Pontifikalamts tönte die Siegburger Nationalhymne durch das frisch renovierte Kirchenschiff von Sankt Servatius. Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki war zur Wiedereröffnung der Kirche aus Köln gekommen, zog eine große Menge an Gläubigen in und vor die Stadtkirche. Auch auf dem Vorplatz waren seine Worte über Lautsprecher zu hören. Woelki erwies sich als profunder Kenner der Geschichte des Siegburger Servatiusschatzes. Frau Reuter war ihm bekannt, die Unerschrockene, die den Schatz einst für die Stadt rettete.

Er bescheinigte den Siegburgern, dass sie mit der Sicherung der berühmten Kostbarkeiten ihren Glauben zur Tat hatten werden lassen, zur rettenden Tat frommer, Jahrhunderte alter Zeugnisse.

Wichtig war ihm, dass der Schatzes nicht in einem säkularen Museum Platz findet, sondern im Sakralraum einer Kirche verbleiben wird. Die Eröffnung der neuen Schatzkammer in Servatius ist für das erste Quartal 2016 geplant. Steht der Schatz nicht im Widerspruch zum Armutsgebot der Kirche? Nicht zwingend, so Woelki, verleihe er doch dem Lob und der Verherrlichung Gottes Ausdruck. Bei dieser Verherrlichung solle der Mensch nicht stehen bleiben. Er möge sich ganz dem christlichen Postulat der Nächstenliebe hingeben. Damit schlug der Kardinal die Brücke zur aktuellen Flüchtlingsproblematik, spielte den Ball quasi Bürgermeister Franz Huhn zu.

 



Alles Gute zum Geburtstag

Heilige Madonna in der neuen Marienkapelle der Stadtkirche Sankt Servatius
Heilige Madonna in der neuen Marienkapelle. Stadtkirche Sankt Servatius

13.09.2015 ❘ Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag senden wir P. Raphael OSB, dem letzten Abt unseres Benediktiner-Konvents auf dem Michaelsberg.


239. Museumsgespräch

Am 2. Juli stiegen wir mit dem 239. Museumsgespräch in die seit 1990 gut eingeführte und ebenso gut und erfolgreich laufende Vortragsreihe, die SIEGBURGER MUSEUMSGESPRÄCHE, mit dem ersten Vortrag zur Geschichte der Abtei ein.

Zugleich erschien auch ein neues Siegburger Blatt (€ 4,00), die sich mit dem Vortragsthema, dem „Aufbau-Abt" Ildefons Dr. Schulte Strathaus gefasst.

ORA ET LABORA. Abt Ildefons Dr. Schulte Strathaus. Der Aufbau-Abt der Benediktinerabtei St. Michael. Lichtbildervortrag und Siegburger Blatt Nr. 51, Dr. Andrea Korte-Böger

Foto: Paul Kieras
Foto: Paul Kieras

Festtag "Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel"

Der 16. Juni jeden Jahres ist der Festtag "Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel" - Grund für eine Festmesse mit anschließender Einladung im Karmel Michaelsberg. Prior Antony erklärte in der Messe die Bedeutung des Festtages und der Skapulier-Frömmigkeit, für viele Besucher etwas Neues. Dann wurde zum tollen 3-Gang-Menu eingeladen - super lecker! - und Danke all´ denen gesagt, die am Karmelfest mitgeholfen hatten.

"Da habt Ihr für uns gearbeitet, jetzt haben wir für Euch gearbeitet," so Prior Antony. Und P. Jerry entpuppte sich als der perfekte Mundschenk. Ein schönes Fest, zu dem wir nächstes Jahr sicherlich betonter einladen werden.


Karmeltag 2015

Am Samstag, den 4. Juli, fand das diesjährige Klosterfest im Karmel Michaelsberg statt. Ernst zog der neue Prior P. Antony mit seinem Gast aus dem Karmel Essen-Kupferdreh zur Messe in die gut besuchte ehem. Abteikirche ein. Als Hauptzelebrant hatte man den erst am 14. Juni zum Priester geweihten Markus Söhnlein eingeladen (im 1.  Bild hinter den beiden Indern). Die Predigt, gehalten durch P. Rockson, stand ganz im Thema der Skapulier-Frömmigkeit, eine Besonderheit aller Karmeliten.

Im Anschluss, nunmehr zum zweiten Mal und damit auf einem guten Weg zu einer rheinischen Tradition, lud nunmehr fröhlich lachend der neue Prior zum Klosterfest ein mit Speis´ und Trank, mit einem Film zu den Ereignissen aus dem Karmel Michaelsberg, aber auch mit einigen gesungen Psalmen, begleitet durch Trommelrhythmen. Die Besucher lauschten begeistert und fühlten sich - dank der Temperaturen - im Karmel Michaelsberg völlig indisch!


Happy Birthday!

Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag senden wir unserem Gründungsprior P. Austin nach Basel! Im vergangenen Jahr rührte er beim Karmelfest noch sehr perfekt den Gulasch.


Infobrief Juni 2015

Hoffentlich haben Sie nicht gedacht: „Gibt´s die noch?“; denn nach der Information zum Priorenwechsel wurde es aus der Geschäftsstelle recht still. Doch im Stillen haben wir weiter gearbeitet und können Ihnen so neue Aktionen zum Vereinsthema „Benediktinisches Gedenken“ in unserer Stadt nicht nur präsentieren, sondern möchten Sie auch gleich dazu einladen.

Museumsgespräche

Gleich zwei Museumsgepräche befassen sich im Juli und August mit der Geschichte des Michaelsberges. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie im Kapitel Veranstaltungen.

Ankündigung Jahreshauptversammlung

Alle Jahre wieder steht dann auch unsere Jahreshauptversammlung an. Natürlich wird dazu fristgerecht eine Einladung mit Tagesordnung an Sie verschickt werden, aber wir haben uns schon auf einen Termin geeinigt, den Sie sich bitte auch schon vormerken können: 5. November 2015.

Offener Karmeltag am 4. Juli

Am 4. Juli, beginnend mit einer hl. Messe um 10.00 Uhr, lädt Prior Pater Antony zusammen mit dem Konvent alle Siegburgerinnen und Siegburger und natürlich auch unsere Vereinsmitglieder zum Offenen Klostertag ein.

Ab 11.00 Uhr stehen alle Brüder zum Kennenlernen und zu Gesprächen bis nachmittags um 17.00 Uhr bereit, wenn mit einer Andacht der Tag ausklingen wird. Die Freund und Förderer werden für einen Mittagsimbiss sorgen, der allerdings nicht in indischer Kochtradition stehen wird.

Weitere Informationen zum Karmeltag und seinem Ursprung im Skapulierfest finden Sie im Kapitel Veranstaltungen.

 

Und nun hoffe ich sehr, dass wir uns auf einem der Termine treffen werden und grüße bis dahin herzlich auch im Namen meiner Vorstandskollegen Professor Dr. Ulrich Herkenrath, Jens Kröger und Dr. Werner Mertens

Ihre Dr. Andrea Korte-Böger
(Vorsitzende)


Siegburger Museumsgespräche

Wir steigen in die seit 1990 gut eingeführte und ebenso gut und erfolgreich laufende Vortragsreihe, die SIEGBURGER MUSEUMSGESPRÄCHE, mit jährlich ein bis zwei Vorträgen zur Geschichte der Abtei ein. Zum jeweiligen Vortrag wird auch immer ein neues Siegburger Blatt erscheinen (€ 4,00), eine Publikationsreihe, die viele von Ihnen sicherlich kennen werden und die mit nunmehr 50 Ausgaben kurz, informativ und bunt zu Themen der Stadtgeschichte informiert. Mehrere Ausgaben (Nrn. 9, 16, 21, 32, 36, 44, 47) befassten sich auch bereits mit unserer ehemaligen Abtei. Herzliche Einladung zum

  • 2. Juli, 18.30 Uhr, Aula Stadtmuseum Siegburg, Markt 46, Eintritt frei
    ORA ET LABORA. Abt Ildefons Dr. Schulte Strathaus. Der Aufbau-Abt der Benediktinerabtei St. Michael. Lichtbildervortrag und Siegburger Blatt Nr. 51, Dr. Andrea Korte-Böger

  • 27. August, 18.30 Uhr, Aula Stadtmuseum Siegburg, Markt 46, Eintritt frei
    Ein Haus voll Glorie im Wandel. Zerstörung und Wiederaufbau der Siegburger Abteikirche nach 1945. Lichtbildervortrag und Siegburger Blatt Nr. 52, Jens Kröger

Neue Rubrik: Unsere Karmliten in Siegburg

15.06.2015 ❘ Ergänzend zur allgemeinen Vorstellung des Karmels finden Sie ab jetzt im Kapitel "Karmel" auf der Unterseite Unsere Karmeliten in Siegburg kurze Berichte über Veranstaltungen und Aktivitäten, an denen die Siegburger Patres mitgewirkt haben.


Priorenwechsel im Karmel Michaelsberg

27.04.2015 ❘ Unser Michaelsberg bleibt, der Karmel Michaelsberg auch, aber die Patres werden wechseln. Immer wieder wird es neue Gesichter, neue Bekanntschaften und Freundschaften geben, die dann auch immer wieder in einem „Ade – Vergelt´ s Gott“, vielleicht auch einem „Auf Wiedersehen“ enden werden.

Der neue und der alte Prior gemeinsam am Altar: P. Austin rechts, Pater Antony in der Mitte, Pfarrvikar Winfried Rameil links.
Der neue und der alte Prior gemeinsam am Altar: P. Austin rechts, Pater Antony in der Mitte, Pfarrvikar Winfried Rameil links.

Den ersten Wechsel erlebten wir vergangenen Sonntag, der Gründungsprior P. Austin gab den Stab weiter an den aus Basel kommenden P. Antony. Eigentlich war es ein doppelter Stabwechsel; denn P. Austin übernimmt nun im Karmel in Basel das Amt des Priors von P. Antony. Das Gotteshaus auf dem Berg war einmal mehr wieder gut gefüllt, der scheidende Prior fand viele Worte des Dankes und beschrieb nett, mit wieviel Herzklopfen er am 12. September 2013 in der Prozession den Berg hinauf- und in sein neues Amt hineinstieg.

Er übernimmt den Karmel und freut sich auf die neue Aufgabe: der neue Prior P. Anthony OCD bei seiner Antrittsrede
Er freut sich auf die neue Aufgabe: der neue Prior P. Anthony OCD bei seiner Antrittsrede.

Der neue Prior bat um Fortdauer der Unterstützung, besonders auch durch unseren Verein, betonte aber auch, dass es ihm wichtig sei, dass die Karmeliten noch mehr Präsenz in der Stadt zeigen würden – nicht nur auf dem Berg, sondern auch beim Einkaufen oder wo auch immer, sollte man sie treffen können.

Nach der feierlichen Messe überbrachten Bürgermeister Franz Huhn, Vertreter der Geistlichkeit und unsere Vorsitzende, Dr. Andrea Korte-Böger, Grußworte. Als Geschenke von unserem Verein erhielt der scheidende P. Austin – ein leidenschaftlicher Hobby-Koch - ein Kochbuch zur Baseler Küche, P. Antony die Festschrift zu 950jährigen Geschichte der Stadt.


Empfang und Verabschiedung im Innenhof der ehemaligen Abtei.
Empfang und Verabschiedung im Innenhof der ehemaligen Abtei.

Zum Kennenlernen, aber auch zum Abschiednehmen hatte dann unser Verein traditionell zu einem Umtrunk eingeladen. Und da es Mittagszeit war, gab es dazu ein feines Fingerfood-Buffet, angeliefert aus der Küche des KSI´s.

Wir sagen nun HERZLICH WILLKOMMEN Prior P. Antony und freuen uns auf ein voraussichtlich dreijähriges Miteinander!


Prior-Wechsel des Karmel Michaelsberg

       Pater Austin  Pater Antony

27.04.2015 ❘ Am Sonntag, den 26. April 2015, mit der Sonntagsmesse um 12.00 Uhr, wurde der Gründungsprior P. Austin OCD verabschiedet und sein Nachfolger P. Antony OCD eingeführt. Pater Austin übernimmt den Karmel in Basel, aus dem der neue Prior nach Siegburg wechselt.

Im Gegensatz zu den Benediktinern, die "stabilitas loci" geloben und sich damit für ihr gesamtes Leben mit dem Klosterort verbinden, können die Unbeschuhten Karmeliten von ihren Vorgesetzten jederzeit versetzt werden.

Information des Karmels zum Wechsel des Priors.
Information des Karmels zum Wechsel des Priors.

Neuer Prior ist Pater Antony Kavunguvalappil, geboren 1960 in Indien, der schon mit 15 Jahren ins Kloster eintrat. Der Priesterweihe im Jahr 1986 folgte 1995 die Promotion an der Uni Würzburg. Titel der Doktorarbeit im Bereich Dogmatik: "Theologie des Leidens: St. Edith Stein".

Pater Antony arbeitete von 1990 bis 2003 mit zweijähriger Unterbrechung als Krankenhausseelsorger, Kaplan und Pfarradministrator in Essen.

 

 

 


25-jähriges Priesterjubiläum Pater Raphael Bahrs OSB

Pater Raphael Bahrs als junger Mönch im Innenhof der Abtei Michaelsberg.

Am 11. März 1990 wurde Raphael Bahrs zum Priester geweiht. Bahrs kam 1975 als Schüler in das damals bestehende Internat der Abtei. 1981 machte er am Troisdorfer Altenforst-Gymnasium Abitur und trat Anfang 1982 in die Abtei ein. Nach dem Studium der Theologie in St. Augustin und Hennef-Geistingen empfing er 1990 die Priesterweihe. Seitdem war er auch Prior der Abtei und verantwortlich für die Leitung des Gästehauses.

Nach dem Rücktritt von Abt Dr. Placidus Mittler im Jahr 2000 wählte der Konvent P. Raphael, zum Prior-Administrator für eine Übergangszeit von drei Jahren und 2003 unter dem Vorsitz des Visitators der deutschen Pro-Provinz der Benediktinerkongregation von Subiaco, Abt Albert Altenähr (Kornelimünster), auf Lebenszeit zum 47. Abt in der Geschichte des Michaelsberges.Die Abtsbenediktion erfolgte am 4. Januar 2004 durch den Kölner Erzbischof Kardinal Meisner.

Seit Februar 2014 ist Pater Raphael Bahrs Pfarrer in Stollberg im Erzgebirge (Bistum Dresden-Meißen).


Klosterfest- Hochfest unserer Lieben Frau vom Berge Karmel
(Das Skapulierfest)

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie im vergangenen Jahr, so wollen wir Sie wieder herzlich einladen zum Klosterfest, Samstag 4. Juli 2015. Nach der Hl. Messe um 10. Uhr gemeinsames Beisamensein im Klosterhof mit Essen u. Trinken. Gleichzeitig "Tag der offenen Tür". Das Klosterfest endet um 16.00 Uhr mit einer kurzen Dankandacht für den Frieden in der Abteikirche. Wir Patres freuen uns auf Ihr Kommen.

Im Gebet Verbunden,
P. Dr. Antony Kavunguvalappil OCD, Prior.

Wir Karmeliten feiern am 16. Juli das Hauptfest unseres Ordens, das Hochfest UNSERER LIEBEN FRAU VOM BERGE KARMEL (DAS SKAPULIER FEST).

Es erinnert uns an die Entstehung unseres Ordens auf dem Berge Karmel im heutigen Staat Israel. Dort haben sich um die Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert Einsiedler niedergelassen, die dort im Andenken an den Propheten Elija und unter dem Schutz Marias, der sie ihre kleine Kapelle geweiht hatten, in der Gefolgschaft Jesu Christi leben wollten.

Madonnen-Statue mit Skapulieren in der Hand.

Schon bald wurden diese Einsiedler „Brüder Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel" genannt, ein Name, der ihnen bis heute geblieben ist. Zum Dank für die Wohltaten, die der Orden durch seine Patronin erfahren hatte, wurde bald schon ein eigenes Fest gefeiert. Das äußerlich sichtbare Zeichen für diesen Dank und diese Verehrung Marias wurde das Skapulier, ein Teil des Ordensgewandes, das all denen überreicht wird, die sich geistlich mit unserem Orden verbinden wollen.

Die Bezeichnung „Skapulierfest" erklärt sich mit einer Vision des heiligen Simon Stock (um 1165–1265), des Generaloberen der Karmeliter. Im Jahr 1251 erschien dem Heiligen die Mutter Gottes und übergab ihm ein Skapulier. Dabei versprach sie ihm, dass jeder, der das Skapulier, einen Überwurf, trage, unter ihrem Schutz stehe. Es ist Zeichen des Glaubens an ein ewiges Leben mit Gott, das wir durch den Schutz Marias und auf ihre Fürsprache zu erlangen hoffen.

Es gliedert in die Karmelfamilie ein, in den Orden der Brüder und Schwestern, den es seit mehr als acht Jahrhunderten in der Kirche gibt. Und es lädt dazu ein, das Ideal dieser Ordensfamilie zu leben: die intime Freundschaft mit Gott im betrachtenden Gebet.