Kultgeräte

Während die meisten Stücke des Kirchenschatzes ursprünglich aus der Benediktinerabtei stammten, gehören wahrscheinlich alle folgenden Stücke zum ursprünglichen Bestand der Pfarrkirche St. Servatius. Es handelt sich dabei vorrangig um Kultgeräte, die während der Liturgie gebraucht wurden. Diese Geräte sind heute im oberen Raum der Schatzkammer ausgestellt.

Mehrere Seidenstoffe verschiedenster Zeiten umhüllten einst die Reliquien. Heute sind sie kostbare Zeugnisse früherer Textilkunst vom 9. - 15. Jahrhundert. Einer der wertvollsten Stoffe ist der besonders kostbare 2,30 m lange, seit 1945 verloren geglaubte byzantinische Seidenstoff mit Löwenmuster (921-931), der einstmals Annos Haupt umhüllte.

  • Sechs silberne Reliquienmonstranzen aus dem 15. und 16. Jahrhundert.
  • Eine Sakramentsmonstranz von 1699. Die reich verzierte silberne Monstranz diente zur Aufbewahrung der konsekrierten Hostien. Das barocke Stück ist durch eine gravierte Inschrift genau datiert: "1966.d.13.May".
  • Ein Messkelch in Barockform von 1722
  • Ein Messkelch in Rokokoform von 1763
  • Ein Vasenförmiges Weihrauchfass aus Silber mit vegetabilen Verzierungen, das auch heute noch zu feierlichen Anlässen aus der Schatzkammer genommen, und in der Liturgie verwendet wird.
  • Zwei Messkännchen mit Tablett um 1750. Die identischen Gefäße für Wein und Wasser, die während des Gottesdienstes benutzt wurden bestehen aus reinem Silber.